Für eine qualifizierte Wertermittlung ist zum einen eine gründliche Gebäudebegehung des zu bewertenden Objektes erforderlich und zum anderen eine umfassende Recherche aller wertbeeinflussenden Umstände. Hierbei bedarf es größter Sorgfalt, denn es darf nichts übersehen werden.
1. Unterlagen beschaffen
Zunächst werden alle für eine Wertermittlung benötigten Auskünfte und Unterlagen recherchiert.
Diese Unterlagen sind sehr umfangreich und müssen aktuell sein. Die nachfolgende
Liste stellt nur einen Auszug über die benötigten Auskünfte und Unterlagen dar:
- Flurkarte / Lageplan
- aktueller Grundbuchauszug
- Mietverträge / Erbbaurechtsverträge
- Bauzeichnungen und weitere Bauunterlagen
- Auskünfte zu Altlasten, Baulasten, Leibrenten, Nießbrauch usw.
Anschließend erfolgt die Überprüfung der Unterlagen und die Vorbereitung der Ortsbesichtigung.
2. Ortsbesichtigung
Das zu bewertende Objekt wird bei dem Ortstermin genauestens begutachtet, dabei wird sowohl das
Grundstück als auch das Umfeld besichtigt, aufstehende Gebäude werden von Außen und Innen begutachtet.
3. Gutachtenerstellung
Danach erfolgen die Auswertung der Unterlagen und der Ortsbesichtigung, anschließend wird das Gutachten erstellt,
welches den Verkehrswert ihres Gebäudes, Grundstücks oder Wohnung ermittelt.